Informationsveranstaltung mit Kristian Brakel

Der Libanon im Spannungsfeld regionaler Konflikte

Beitrag vom Di., 15. September 2026 zuletzt aktualisiert am Mi., 30. September 2026
 
  Di., 29. Sept. 2026, 19:00 Uhr
  Kulturstation Toweddern, Hultschiner Straße 43
  Eintritt Frei
© Kristian Brakel

Am 29. 09. 26 um 19 Uhr spricht Kristian Brakel von der Heinrich-Böll-Stiftung Beirut in der Kulturstation Toweddern über die Lage im Libanon im Spannungsfeld regionaler Konflikte.

Die Veranstaltung wird vom Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur gefördert und bietet Einblicke in die politischen, sozialen und kulturellen Herausforderungen des Libanon.

Der Eintritt ist frei!

Seit Ende Februar wütet der Krieg zwischen den USA, dem Iran und Israel, und trotz diverser Vermittlungsversuche lässt sich die Situation nicht entschärfen. Neben der großen geopolitischen Lage, die unsere mediale Aufmerksamkeit bindet – nicht zuletzt, weil sie sich hier an den Tankstellen niederschlägt – sind viele weitere Regionen im Nahen Osten direkt von diesem Krieg und seiner fortschreitenden Eskalation betroffen. Was bedeutet der Krieg für den Libanon und andere, medial derzeit weniger beachtete Regionen, wie z.B. das Westjordanland & Gaza? Welche Möglichkeiten gibt es für eine Stabilisierung des Libanons und was sind denkbare Szenarien für die Zukunft?

Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen der aktuellen Konflikte in der Region, insbesondere im Libanon, sowie die Folgen für die Zivilbevölkerung, regionale Stabilität und internationale Politik. Darüber hinaus werden auch Entwicklungen im Westjordanland und in Gaza thematisiert. All diesen Fragen widmet sich unser Gespräch mit dem Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung Beirut: Kristian Brakel wird für uns die Lage analysieren, Hintergrundinformationen liefern und für eure Fragen zur Verfügung stehen. Dabei werfen wir einen besonderen Blick auf Regionen, die nicht im öffentlichen Fokus stehen.

Kristian Brakel – Leitung des Auslandsbüros der Heinrich Böll Stiftung in Beirut
Kristian Brakel arbeitet als Büroleiter der Heinrich Böll Stiftung in Beirut, wobei sich sein Zuständigkeitsbereich über den Libanon hinaus nach Syrien und in den Irak erstreckt. Er ist seit vielen Jahren für die Böll Stiftung im Ausland tätig, erst viele Jahre als Büroleiter in Istanbul, dann im Aufbau des Büros für die Region Ost-Asien mit Sitz in Seoul. Bevor er zur Stiftung kam arbeitete er für den EUSondergesandten für den Nahostfriedensfriedensprozess sowie den europäischen Auswärtigen Dienst im Sudan, die Vereinten Nationen in den Arabischen Emiraten und das Auswärtige Amt in Palästina.

Menschenrechte sind Menschenrechte – egal wann und wo!

LANGE NACHT DER DEMOKRATIE

02. Oktober 2026 / 19:00 Uhr
Beitrag vom Di., 08. September 2026 zuletzt aktualisiert am So., 04. Oktober 2026

Ein Gespräch anlässlich der „Langen Nacht der Demokratie 2026“ zwischen Luise Amtsberg, MdB, und Shamsia Azarmehr. Musikalische Begleitung: Detlev Uhle. 

Eine Veranstaltung der Kulturinitiative Elmschenhagen e.V. im Toweddern, Hultschiner Str. 43, 24146 Kiel 

Die „Lange Nacht der Demokratie“ war in den letzten beiden Jahren für uns Anlass, im Rahmen unserer Veranstaltungen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zu beschreiben, alternative Perspektiven zu diskutieren, nach politischer Verantwortung zu fragen und Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Handelns zu erkunden. 

Vor diesen Diskursen stehen wir in diesem Jahr erneut; nach den Wahlen im September in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern und Berlin mit noch größerer Dringlichkeit.

Eingeladen haben wir dieses Mal zwei Frauen, die sich als Politikerin bzw. als zivilgesellschaftliche Aktivistin jeweils auf ihre Weise für Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit einsetzen. 

Luise Amtsberg ist grüne Bundestagsabgeordnete und war bis Ende Mai 2025 Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe. Sie ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages; bei der Bundestagswahl im Februar 2025 ist sie mit einem Direktmandat für Kiel erneut in den Bundestag eingezogen. Luise Amtsberg ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Berichterstatterin für Nahost & Ostafrika.

Shamsia Azarmehr ist Frauenrechtlerin und politische Aktivistin. Sie kommt aus Afghanistan und lebt seit Oktober 2015 in Deutschland. Mit ihrem Projekt „Don’t forget Afghanistan“ appelliert Shamsia Azarmehr an die Politik, die Menschen in Afghanistan nicht allein zu lassen und diese nicht zu vergessen. 

Mit ihnen beiden wollen wir reden über die aktuelle Situation der Menschenrechte in Deutschland und der Welt, über Rassismus und Rechtsentwicklung, über totalitäre Phantasien und bedrohte Freiheiten; aber auch über den Schutz der Demokratie und über Wege zum Frieden in der Welt.

Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von Detlev Uhle, politischer Liedermacher aus Eutin, der mit Gesang und Gitarre zentrale aktuelle und geschichtliche Themen berührt.

Wir laden herzlich ein! 

... schöne Ferien, wir sehen uns bald wieder !

SOMMERPAUSE IN DER KULTURSTATION TOWEDDERN

Beitrag vom Fr., 26. Juni 2026 zuletzt aktualisiert am Di., 15. September 2026

Die Kulturstation Toweddern legt ab dem 28.06. eine Sommerpause ein.

Bis zum 01.08. bleibt die Kulturstation geschlossen. 

Ab dem 03.08. finden wieder Kurse statt. Informieren Sie sich unter www.toweddern.de oder bei Ihrer Kursleitung!

Weitere Programmvorschau unter  www.toweddern.de.

SINGER & SONGWRITER - KONZERT

MUSOGABI - Freitag 19.06.2026 / 19:30 Uhr

Beitrag vom Do., 18. Juni 2026 zuletzt aktualisiert am Sa., 20. Juni 2026
Hinter dem Namen Musogabi steht der 24-jähriger Singer-Songwriter Micky Yun, aufgewachsen in Queens, New York, heute pendelnd zwischen New York und Berlin. Seine Musik bewegt sich zwischen intimer akustischer Zerbrechlichkeit und sphärischer Elektronik – leise, poetisch und zugleich voller innerer Spannung.
 

Musogabi nennt Einflüsse wie Elliott Smith, Radiohead und David Bowie – und tatsächlich schwingen in seinen Songs melancholische Tiefe, klangliche Experimentierfreude und eine große emotionale Offenheit mit.

Mit seinem Debütalbum Cassiopeia, das über zwei Jahre hinweg entstand, hat er einen vielschicht-igen Klangkosmos ge-schaffen: fragile Gitarren treffen auf atmosphärische Flächen, persönliche Texte auf cineastische Weite.

Der Künstlername „Musogabi“ entstand übrigens augen-zwinkernd aus den Namen gemeinsamer Haustiere – und klingt dabei zugleich geheimnis-voll und weltläufig.

Ein Abend für alle, die feine Zwischentöne lieben, sich gern verlieren – und in der Stille die größten Gefühle entdecken.

Eintritt Vvk: 15 €/ Ak: 18. €.   Ermässigungen!

Mitmachen bei "Kultur & Quartier"

Beitrag vom Do., 18. Juni 2026 zuletzt aktualisiert am So., 21. Juni 2026

„Kultur & Quartier“ ist das Stadtteilmagazin für Elmschenhagen und Kroog.

Es verbindet Berichte aus dem Stadtteil mit dem Programm der Kulturstation

Toweddern und informiert über Veranstaltungen, Projekte und Menschen vor Ort.

Doch ein Stadtteilmagazin lebt nicht allein von seiner Redaktion. Es lebt von

den Geschichten, Ideen und Erfahrungen der Menschen, die hier

wohnen, arbeiten, sich engagieren und das Leben im Stadtteil mitgestalten.

Ihre Themen sind gefragt

Deshalb freuen wir uns über Beiträge von Bürgerinnen und Bürgern,

Vereinen, Initiativen, Einrichtungen und allen, die etwas aus unserem Stadtteil

zu erzählen haben. Ob Nachbarschaftsprojekt,Vereinsarbeit, Stadtteilgeschichte,

kulturelle Initiative, ehrenamtliches Engagement oder persönliche Geschichte – vieles, was unseren

Stadtteil bewegt, kann auch andere Menschen interessieren.

Sie schreiben gerne? Sie fotografieren?

Sie führen spannende Gespräche mit Menschen aus Ihrem Umfeld? Dann

machen Sie mit und bringen Sie Ihre Ideen in „Kultur & Quartier“ ein.

Gemeinsam Stadtteilgeschichten schreiben

Jede Ausgabe dokumentiert ein Stück Stadtteilleben. Sie berichtet über

Menschen, Projekte, Entwicklungen und Erinnerungen, die sonst vielleicht

verloren gingen.

Mit Ihren Beiträgen helfen Sie mit, das vielfältige Leben in Elmschenhagen,

Kroog und auf dem Kieler Ostufer sichtbar zu machen. So entsteht ein

Magazin, das nicht nur informiert, sondern auch verbindet.

Mitarbeit in der Redaktion

Wer sich stärker einbringen möchte, ist herzlich eingeladen, an den

Redaktionssitzungen teilzunehmen.

Das Redaktionsteam trifft sich regelmäßig in der Kulturstation

Toweddern, um die nächste Ausgabe zu planen.

Neue Ideen, Themenvorschläge und engagierte Mitstreiterinnen und

Mitstreiter sind jederzeit willkommen.

Natürlich können Beiträge auch ohne

Mitarbeit in der Redaktion eingereicht werden.

Ein Magazin aus dem Stadtteil für den Stadtteil

„Kultur & Quartier“ wird ehrenamtlich gestaltet. Unser Ziel ist es, das

kulturelle, soziale und gesellschaftliche Leben im Stadtteil sichtbar zu machen

und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Wir freuen uns auf Ihre Geschichten,

Ideen, Fotos und Anregungen.

Gemeinsam machen wir sichtbar, was unseren Stadtteil bewegt.