Näheres unter Veranstaltungen
Liebe Freund*innen der Kulturstation,
unser neues Programm für die dunkle Jahreszeit wird Mitte kommender Woche online sein.
Das Neue Kultur & Quartier erscheint auch gegen Ende der Woche.
Am 29. 09. 26 um 19 Uhr spricht Kristian Brakel von der Heinrich-Böll-Stiftung Beirut in der Kulturstation Toweddern über die Lage im Libanon im Spannungsfeld regionaler Konflikte.
Die Veranstaltung wird vom Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur gefördert und bietet Einblicke in die politischen, sozialen und kulturellen Herausforderungen des Libanon.
Der Eintritt ist frei!
Seit Ende Februar wütet der Krieg zwischen den USA, dem Iran und Israel, und trotz diverser Vermittlungsversuche lässt sich die Situation nicht entschärfen. Neben der großen geopolitischen Lage, die unsere mediale Aufmerksamkeit bindet – nicht zuletzt, weil sie sich hier an den Tankstellen niederschlägt – sind viele weitere Regionen im Nahen Osten direkt von diesem Krieg und seiner fortschreitenden Eskalation betroffen. Was bedeutet der Krieg für den Libanon und andere, medial derzeit weniger beachtete Regionen, wie z.B. das Westjordanland & Gaza? Welche Möglichkeiten gibt es für eine Stabilisierung des Libanons und was sind denkbare Szenarien für die Zukunft?
Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen der aktuellen Konflikte in der Region, insbesondere im Libanon, sowie die Folgen für die Zivilbevölkerung, regionale Stabilität und internationale Politik. Darüber hinaus werden auch Entwicklungen im Westjordanland und in Gaza thematisiert. All diesen Fragen widmet sich unser Gespräch mit dem Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung Beirut: Kristian Brakel wird für uns die Lage analysieren, Hintergrundinformationen liefern und für eure Fragen zur Verfügung stehen. Dabei werfen wir einen besonderen Blick auf Regionen, die nicht im öffentlichen Fokus stehen.
Kristian Brakel – Leitung des Auslandsbüros der Heinrich Böll Stiftung in Beirut
Kristian Brakel arbeitet als Büroleiter der Heinrich Böll Stiftung in Beirut, wobei sich sein Zuständigkeitsbereich über den Libanon hinaus nach Syrien und in den Irak erstreckt. Er ist seit vielen Jahren für die Böll Stiftung im Ausland tätig, erst viele Jahre als Büroleiter in Istanbul, dann im Aufbau des Büros für die Region Ost-Asien mit Sitz in Seoul. Bevor er zur Stiftung kam arbeitete er für den EUSondergesandten für den Nahostfriedensfriedensprozess sowie den europäischen Auswärtigen Dienst im Sudan, die Vereinten Nationen in den Arabischen Emiraten und das Auswärtige Amt in Palästina.
Ein Gespräch anlässlich der „Langen Nacht der Demokratie 2026“ zwischen Luise Amtsberg, MdB, und Shamsia Azarmehr. Musikalische Begleitung: Detlev Uhle.
Eine Veranstaltung der Kulturinitiative Elmschenhagen e.V. im Toweddern, Hultschiner Str. 43, 24146 Kiel
Die „Lange Nacht der Demokratie“ war in den letzten beiden Jahren für uns Anlass, im Rahmen unserer Veranstaltungen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zu beschreiben, alternative Perspektiven zu diskutieren, nach politischer Verantwortung zu fragen und Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Handelns zu erkunden.
Vor diesen Diskursen stehen wir in diesem Jahr erneut; nach den Wahlen im September in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern und Berlin mit noch größerer Dringlichkeit.
Eingeladen haben wir dieses Mal zwei Frauen, die sich als Politikerin bzw. als zivilgesellschaftliche Aktivistin jeweils auf ihre Weise für Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit einsetzen.
Luise Amtsberg ist grüne Bundestagsabgeordnete und war bis Ende Mai 2025 Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe. Sie ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages; bei der Bundestagswahl im Februar 2025 ist sie mit einem Direktmandat für Kiel erneut in den Bundestag eingezogen. Luise Amtsberg ist Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Berichterstatterin für Nahost & Ostafrika.
Shamsia Azarmehr ist Frauenrechtlerin und politische Aktivistin. Sie kommt aus Afghanistan und lebt seit Oktober 2015 in Deutschland. Mit ihrem Projekt „Don’t forget Afghanistan“ appelliert Shamsia Azarmehr an die Politik, die Menschen in Afghanistan nicht allein zu lassen und diese nicht zu vergessen.
Mit ihnen beiden wollen wir reden über die aktuelle Situation der Menschenrechte in Deutschland und der Welt, über Rassismus und Rechtsentwicklung, über totalitäre Phantasien und bedrohte Freiheiten; aber auch über den Schutz der Demokratie und über Wege zum Frieden in der Welt.
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von Detlev Uhle, politischer Liedermacher aus Eutin, der mit Gesang und Gitarre zentrale aktuelle und geschichtliche Themen berührt.
Wir laden herzlich ein!
Die Kulturstation Toweddern legt ab dem 28.06. eine Sommerpause ein.
Bis zum 01.08. bleibt die Kulturstation geschlossen.
Ab dem 03.08. finden wieder Kurse statt. Informieren Sie sich unter www.toweddern.de oder bei Ihrer Kursleitung!
Weitere Programmvorschau unter www.toweddern.de.