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BÜCHERFLOHMARKT - In und vor dem Toweddern – stöbern Sie in der Welt der Phantasie und des Wissens!
Anmeldungen für den Bücherflohmarkt für Freitag 29.05. von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr bitte bis 23.05.2026
Bücher tauschen, verkaufen oder verschenken – wie Sie möchten.
Wer einen Büchertisch mieten möchte bezahlt 5 ,00 € / qm wobei wir diese Einnahmen als Spende gegen Analphabetismus oder zum Erlernen der deutschen Sprache an eine entsprechende Initiative/Verein weiterleiten.
Anmeldung unter 01573 - 3915304 oder unter vorstand@toweddern.de
Gewerbliche Händler sind nicht zugelassen.
KURZLESUNGEN
Paralell dazu finden auf unser Bühne Kurzlesungen mit Autor*innen von NordBuche.V. und Barny Hallmann statt.
Für Kaffee & Kuchen ist gesorgt.
Aktuelle Analysen gehen davon aus, dass bis zu 10 Millionen Menschen in Deutschland erhebliche Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben. Menschen, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, sind dabei häufig noch gar nicht erfasst.
Lesen und Schreiben sind zentrale Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe – und für eine funktionierende Demokratie.
Worte haben die Kraft, Räume zu öffnen.
Sie erzählen von Erinnerungen und Träumen, von vergangenen Zeiten und möglichen Zukünften.
Bei den Literaturtagen im Toweddern gehört die Bühne den Geschichten: Autorinnen und Autoren lesen aus ihren Werken, Stimmen füllen den Raum, Musik lässt die Worte weiterklingen. Zwischen Büchern, Gesprächen und Begegnungen entsteht ein Ort, an dem Literatur lebendig wird.
Ein Wochenende für alle, die gern zuhören, entdecken, nachdenken – und sich von der Kraft der Sprache berühren lassen.
Die Autorin („Kieler Zeitzeugin“) liest aus ihren Büchern „Kieler Deern 1945 – 1948“ und „Kieler Deern Wie es weiterging 1949 – 1951“
Gerda Brömel (*1932) nimmt uns mit in die erste Nachkriegszeit in Kiel.
Als Dreizehnjährige durfte sie nach zwei Jahren in der Kinderlandverschickung endlich wieder zuhause bei ihrer Familie sein.
In ihren Erinnerungen erzählt sie von einer heute so fernen Zeit, von ihrer Familie, vom ständigen Hunger, von extrem kalten Wintern und Frostbeulen an den Füßen.
Doch nach fast sechs Jahren war endlich der Krieg zu Ende, und das war die Hauptsache! Bald gab es in Kiel sogar wieder einen Jahrmarkt, Theater öffneten, Konzerte wurde aufgeführt.
Und es gab eine erste Liebe. War das Leben nicht schön?
Die Autorin berichtet von sich und ihrem persönlichen Umfeld, aber auch von historischen Ereignissen, die alle angingen.
In ihrem Vorwort zu „Kieler Deern Wie es weiterging 1949 – 1951‘‘ schreibt sie:
„Werden Erinnerungen weitererzählt, können sie das alltägliche Leben vergangener Zeiten auch für folgende Generationen deutlich werden lassen. Und vielleicht sogar verstehbar.“
„Auf der Schaukel - Kindheitsbilder 1936 - 1945", „Kieler Deern 1945 - 1948", „Kieler Deern Wie es weiterging 1949 - 1951" wurden in den Bestand des Kieler Stadtarchivs aufgenommen.